prof. dr. johannes ludwig,  hamburg und berlin

Investigativ


Ein eigener Schwerpunkt meiner Tätigkeiten - unabhängig von meiner Lehre an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg - ist der investigative Journalismus, ein Metier, in dem ich mehrere Jahre gearbeitet habe (siehe „Vita“).

Da man Menschen jeglicher Couleur fürs (investigative) Recherchieren begeistern kann, ist 2002 ein Lehrbuch entstanden: Johannes Ludwig: Investigativer Journalismus. Recherchestrategien – Quellen – Informanten. Konstanz: UVK Medien, 400 S. (Reihe „Praktischer Journalismus“). Es ist 2007 in zweiter Auflage aktualisiert und ergänzt worden (438 S.):

Infos hier

Dieses Buch wird durch eine eigene Website ergänzt und aktualisiert. Sie ist analog aufgebaut und stellt weitere Fallbeispiele, neuere Links etc. bereit:

www.recherchieren.org



Seit 2004 entsteht an der Fakultät DMI der HAW Hamburg, und zwar am Department Information, ein virtuelles "Dokumentationszentrum Couragierte Recherchen und Reportagen", das unter der Domain

www.ansTageslicht.de

erreichbar ist (Kurzform: DokZentrum ansTageslicht.de). Hier werden couragierte Recherchen und Reportagen, aber auch deren längerfristige Folgen dokumentiert, die ans Tageslicht gehören. Zur Zeit sind dies die mit dem "Wächterpreis der Tagespresse" ausgezeichneten Arbeiten (seit 2003), öffentlich-rechtliche Fernsehbeiträge aus mehreren Schwerpunkten der politischen TV-Formate "panorama" (NDR), "Frontal21" (ZDF) und "Kontraste" (RBB), eigene Recherchen und Geschichten sowie Themen, die durch so genannte Whistleblower in die Öffentlichkeit geraten sind. Mehr dazu auf dieser Site auch unter ansTageslicht.de (Menüpunkt oben).



Zum DokZentrum gehört außerem eine 'Erste-Hilfe' - Seite, die potenziellen Informanten (Whistleblower)- Hilfestellung gibt, wenn sie wichtige, aber meist sensible Informationen an die Medien übermitteln wollen. Diese Website lässt sich auch direkt ansteuern, und zwar über insgesamt 3 verschiedene Adressen:

www.informanteninfo.de
www.whistleblowerinfo.de
www.informanten.org



Organisatorisch ist das DokZentrum als Kooperation zwischen der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) und Partnern aus dem Medienbereich angelegt. Die Einbindung in die Lehre und Forschung einer Hochschule kann dabei 3 Dinge garantieren:

  • die Aktualität der Wissensstandes: Welche Rolle spielen die Medien bei der Entstehung und/oder Aufarbeitung von Affären/Skandalen oder Veränderungen ganz allgemein?
  • die pragmatische Vermittlung und Anwendbarkeit solcher Erkenntnisse. Z.B. die Frage: Wie wichtig sind Whistleblower/Informanten?
  • die Unabhängigkeit einer solchen Dokumentation von allen externen Interessen, auch jenen der aufdeckenden Medien selbst


  • Die Grundidee des DokZentrums lässt sich am besten mit den Worten der beschreiben, wie sie in der Satzung des Wächterpreises festgeschrieben ist: allen Menschen die Geschichten von "couragierten Reportern" zugänglich zu machen, die "ohne Rücksicht auf Namen und bestehende Verhältnisse Missstände schonunglos aufdecken."